TUI Cruises Reise mit der Mein Schiff 7 Kreuzfahrt auf der Route 'Große Abwechslung im Hohen Norden' ab Kiel. Mein Schiff 7 vom 20.07.2027 bis 06.08.2027 für 17 Nächte. Mein Schiff 7 am 20. Juli 2027 nach Norwegen mit Nordkap, Spitzbergen & Island.
|
Dauer |
Schiff |
Reiseroute |
Abreisen |
|
| 17 Tage |
Mein Schiff 7 |
Kreuzfahrt Island, Spitzbergen, Norwegen mit Nordkap: Kiel, Alesund (Norwegen), Trondheim (Norwegen), tromsö (Norwegen), Honningsvag (Nordkap), Longyearbyen (Spitzbergen), Akureyri (Island), Isafjördur (Island), Reykjavik (Island), Kiel
|
20.07.2027
|
Kiel Kiel, die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, liegt an der Ostsee, zählt etwa 250.000 Einwohner und hat mit der Kieler Förde einen geschützten Naturhafen, der heute der bedeutendste Fähr- und Kreuzfahrthafen in Deutschland ist. Kiel ist eine traditionelle Schiffsbaustadt, wodurch sie stark mit den Bereichen Segeln, Marine und Meeresforschung verbunden ist. Viele Kreuzfahrtreedereien nutzen Kiel regelmäßig als Ausgangspunkt für Kreuzfahrten auf der Ostsee und nach Norwegen. So starten auch viele Mein Schiff Kreuzfahrten regelmäßig vom hiesigen Hafen.
Kiel ist eine bekannte Universitätsstadt und das wichtigste Zentrum für Wirtschaft und Kultur in Schleswig-Holstein. Für seine Bewohner bietet Kiel eine große Kulturszene mit Schauspiel- und Opernbühnen, Konzertsälen, Galerien und Museen. Sehr sehenswert sind das alte Rathaus und sein Turm, der das Wahrzeichen von Kiel ist. Der Warleberger Hof aus dem Jahr 1616 ist das älteste Haus in Kiel und heute das Stadtmuseum. Besonders zu empfehlen ist ein Besuch des ältesten erhaltenen Bauwerks der hiesigen Werftindustrie, die alte Metallgießerei der Kieler Schiffswerft am östlichen Ufer der Kieler Förde. Kiel bietet seinen Besuchern auch interessante Museen, wie u. a. das Schifffahrtsmuseum mit Museumshafen und die Kunsthalle (mit antiker Sammlung). Und nicht zu vergessen den Botanischer Garten, den Sie bei einem Spaziergang genießen können.
Genauso schön ist es, über die Wasserfront-Promenade zu laufen, die Bootshäuser für Ruderer und Segler zu entdecken und das ozeanische Forschungszentrum zu besuchen, welches auch ein Außenaquarium präsentiert. In einem hübschen Café können Sie es sich gemütlich machen und dabei die Spaziergänger beobachten. Insbesondere während der berühmten Kieler Woche ist auf der Promenade viel los, denn dieses weltweit bekannte Segelevent zieht jährlich mehrere Millionen Besucher an. Geschichtlich spannend wird es bei der Erkundung eines ehemaligen U-Boots, welches Sie an einem Strand an der östlichen Seite des Laboe Fjords vorfinden. Heute können Sie das U-Boot von Innen als Museum sichten.
Von Kiel aus haben Sie auch die Gelegenheit zu schönen Ausflügen. Hamburg liegt etwa 1,5 h entfernt und verspricht eine tolle Bootsfahrt auf der Alster und eine Besichtigung der vielen historischen Gebäude. Sehr beliebt ist natürlich die Elbphilharmonie, aber auch das Weltkulturerbe die Speicherstadt. Ein ländlicher Ausflug führt Sie zum Plöner Schloss und auf die Seen in der Holsteinischen Schweiz. |
Alesund (Norwegen) Alesund ist eine malerische norwegische Hafenstadt mit rund 42.000 Einwohnern, am Eingang zum Storfjord in der Region More og Romsdal gelegen. Sie beheimatet den größten Stockfisch-Exporthafen in Norwegen. Die idyllische Hafenstadt Alesund ist über drei Inseln verteilt erbaut worden, die mit unzähligen kleinen Brücken und Tunnel miteinander verbunden sind. Nach einem großen Brand im Jahr 1904 wurde die Stadt in sehenswerter Jugendstilarchitektur wiederaufgebaut. Im Zentrum finden Sie viele prachtvolle und farbenfrohe Gebäude mit interessanten Stuckfassaden, Giebeln, Erkern und Türmchen.
Bei einem Stadtrundgang sollten Sie das Jugendstil-Zentrum und das Stadtmuseum mit seiner geschichtlichen Ausstellung zum Wiederaufbau besuchen. Das Freilichtmuseum Sunnmøre-Musum zeigt seinen Besuchern historisch interessante Häuser und die Entwicklung der Region. Vom Stadtberg Aksla werden Sie mit einem wunderschönen Blick auf die lebhafte Stadt, die vielen kleinen vorgelagerten Inseln, den Fjord und die Sunnmöre Bergkette belohnt.
Ein Ausflug durch die schöne Inselwelt von Alesund ist ein einzigartiges Erlebnis. Mittels eines langen Unterwassertunnels gelangen Sie auf die malerischen Inseln Giske und Godöy. In der Mitte des einstigen Wikingerzentrums Giske steht eine Kirche aus dem Jahr 1135 und die Insel Godöy bietet eine herrliche Landschaft, die sie vom Leuchtturm aus bestaunen können. Das idyllische Fischerdorf Alnes lädt zu einer erlebnisreichen Besichtigungstour ein. Oder wandern Sie zum Berg Saksa, von dem aus Sie eine atemberaubende Sicht über die Berge, den Hjordenfjord und Alesund genießen können. Auch vom Wasser aus können Sie die wunderschöne unberührte Umgebung erkunden. Viele der Bergbauernhöfe der Umgebung sind nur über das Wasser zugänglich. Paddeln Sie in den benachbarten Fjorden, die während der Eiszeit durch die Gletscher geformt wurden. Mit etwas Glück können Sie Adler, Otter und Tümmler beobachten. Vielleicht haben Sie auch Lust einen Stopp einzulegen und einen der alten Bergbauernhöfe zu besuchen und ein typisch norwegisches Mahl zu kosten.
Mit dem Boot gelangen Sie auf die Insel Langevåg, die berühmt ist für ihre einstmalige Strickwarenfabrik. Heute befindet sich in der Fabrik ein Museum, das über die weltberühmten norwegischen Strickmuster und Pullover berichtet. Das größte nordeuropäische Aquarium, der Atlantikpark in Tueneset, präsentiert die einheimische Fisch- und Wasserpflanzenvielfalt. |
Trondheim (Norwegen) Trondheim, die drittgrößte Stadt Norwegens, liegt im Bezirk Sør-Trøndelag am Trondheimsfjord rund 70 km vom Europäischen Nordmeer entfernt. Sie hat rund 160.000 Einwohner und wurde 997 vom Wikingerkönig Olav I. gegründet. Trondheim, die Stadt am größten norwegischem Fjord, ist eine bekannte historische Universitätsstadt und hat viele architektonische Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Eine der bedeutendsten norwegischen Kirchen ist die gotische Kathedrale Nidaros Domen von 1066, die einstige Krönungskirche der Könige von Norwegen. Sie beherbergt das Grab des heiligen König Olav Haraldsson. Die Westfrontfassade ist mit schönen biblischen Steinfiguren gestaltet und das große Glasfenster über dem Westportal stellt u. a. die Geschichte von König Olav Haraldsson dar.
Südlich des Nidarosdoms steht der Erzbischöfliche Palast aus dem 12. Jh.. Er ist das älteste weltliche Gebäude in Skandinavien. Bis zur Reformation 1537 war er erzbischöfliche Residenz und dann die Residenz des dänischen Gouverneurs. Heute ist er ein Museumskomplex. Es wird die Geschichte Trondheims und Norwegens gezeigt. In der Kronen- und Kostümausstellung werden die Krönungsutensilien der norwegischen Könige und deren Waffen präsentiert.
Einen schönen Ausblick über die Stadt haben Sie vom Fernsehturm Tyholttårnet. Die alten Speicherhäuser am Nidelva und die alte Stadtbrücke Gamle Bybro mit geschnitzten Torbögen können Sie bei einem Stadtbummel besichtigen. Im idyllische Stadtviertel Bakklandet finden Sie viele alte, typische Holzhäuser der Arbeitersiedlung, charmante Cafes, kleine Geschäfte und Restaurants. Und auch in den Stadtbezirken Møllenberg and Rosenborg stehen noch skandinavische Holzhäuser aus dem 19 Jh..
Museumsbegeisterte können das interessante Marine-Museum mit seinen Ausstellungsstücken rund um die Schifffahrt besuchen. Das Freilichtmuseum Sverresborg Trøndelag ist das meistbesuchte Trondheimer Museum. Es werden historische Gebäude aus Trondheim und Trøndelag ausgestellt, so das man das alltägliche Leben und die Architektur der letzten 150 Jahre nachvollziehen kann.
Bei einem Ausflug zur Küste des Trondheim Fjords können sie die atemberaubende Fjordlandschaft bewundern. |
tromsö (Norwegen) Tromsö, das Tor zum Eismeer, ist die Hauptstadt der Region Troms und liegt in Nordnorwegen. Die Hafenstadt hat rund 65.000 Einwohner und wurde 1794 gegründet. Tromsö liegt umgeben von Fjorden, grünen Wiesen und schroffen Berggipfeln im Nordeismeer. Im Hinterland befinden sich die Lyngsalpen mit hohen Bergen, unzugänglichen Schluchten, glitzernden Gletschern und plätschernden Gebirgsbächen. Tromsö war und ist Ausgangspunkt für viele Polarexpeditionen zum Nordpol und der Hauptstandort des Norwegischen Polarinstitutes.
Das Stadtgebiet von Tromsö erstreckt sich über das Festland und mehrere Inseln vor der Küste. Tromsö ist eine lebendige und dynamische Stadt und bietet seinen Besuchern ein vielfältiges Kulturleben, interessante Sehenswürdigkeiten und spannende Ausflugsmöglichkeiten.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die moderne Eismeerkathedrale mit farbenfrohen Glasmosaikfenstern. Einen wunderschönen Ausblick auf Tromsö und die Umgebung haben Sie vom Berg Storsteinen (418 m), auf den Sie mit der Seilbahn hochfahren können.
Bei einem Stadtrundgang können Sie die alten norwegischen Holzlagerhäuser, historische Wohnhäuser, kleine landestypische Geschäfte und Restaurants entdecken.
Erweitern sie ihr Wissen über die norwegische Kultur und Geschichte und besuchen Sie die interesssanten Museen. Das Tromsö Museum zeigt seinen Besuchern die samische Kultur und Geschichte, die nordskandinavische Pflanzen- und Tierwelt, eine Nordlichtausstellung und das polare Norwegen.
Polaria ist ein Wissens- und Erlebniszentrum zum Thema Polarforschung. Es wird ein Informationsfilm über Spitzbergen gezeigt und es gibt ein Aquarium mit Robben und anderen Meerestieren. Das Polarmuseum informiert über die Polargeschichte Tromsös, den Eismeerfischfang und berühmte Polarexpeditionen ins ewige Eis.
Sehr spannend sind ein Ausflug in die hohen Lyngsalpen, eine Fahrt durch das Inselreich oder ein Besuch der kleinen bunten Dörfer der Umgebung. Sie können in der Region hier eine Walsafari machen, Ski- und Bergtouren sowie Paddel- und Schlittentouren unternehmen. Genießen Sie ihren Aufenthalt, ob Nordlicht, Polarnacht oder Mitternachtssonne herrscht im hohen Norden Europas. Für Wanderfreunde bietet es sich auf dieser Kreuzfahrt mit Mein Schiff nach Norwegen an, die wunderschöne Landschaft zu Fuß zu erkunden. Anstatt den Berg Strosteinen mit der Seilbahn hochzufahren, können Sie auch eine etwa eineinhalb stündige Wanderung Richtung Fjellheisenberg unternehmen, eine tolle Aussicht genießen und beim Rückweg die Eismeerkathedrale besuchen. |
Honningsvag (Nordkap) Das Nordkap ist ein Schieferplateau und liegt auf der Insel Magerøya in Nordnorwegen. Das Nordkap ist der nördlichste Punkt Festlandeuropas, rund 520 km nördlich des Polarkreises gelegen und 2100 km vom Nordpol entfernt.
Aufgrund der geographischen Lage scheint hier für rund 3 Monate um die Sommersonnwende die Mitternachtssonne. Dieses Spektakel ist eine große touristische Attraktion. Das Nordkap wird auch als Außenposten der menschlichen Zivilisation angesehen und viele Reisende glaubten in historischen Zeiten, hier am Ende der Welt angekommen zu sein. Von der Hafenstadt Honningsvåg fahren Busse zum Nordkap. Dabei können Sie bei guten Sichtverhältnissen die arktische Landschaft, weidende Rentiere, die Messermuschel-Landzunge und das Eismeer bewundern.
Besuchen Sie am Nordkap das Touristeninformationszentrum mit Restaurant, Kapelle, Souvenirladen und Postamt, wo Sie sich ein Nordkapdiplom ausstellen lassen können. Sehr sehenswert ist die Nordkap-Halle, die mit einer Multivisionshow die unterschiedlichen Jahreszeiten am Nordkap zeigt.
In Honningsvag selbst finden Sie kleine Läden vor, in denen Sie schöne Andenken erstehen können. Zudem gibt es eine beliebte Eisbar. Diese Bar besteht tatsächlich aus Eis, weshalb Sie auch einen Umhang erhalten, wenn Sie eintreten. So können Sie sich an einen eisernen Tisch setzen und ihren Drink in dieser besonderen Atmosphäre genießen. Außerdem gibt es auch ein Museum, welches mehr über die Historie der Insel verrät. Alle Naturfreunde können nach Gjesvæstappen fahren und die große Vielfalt an farbenfrohen Vögeln bewundern. Beobachten Sie die schwarzen Kormorane und die ulkigen Papagaitaucher, die hier zu tausenden leben. Eine Vogelsafari zu diesem Ort werden Sie nicht mehr so schnell vergessen. |
Longyearbyen (Spitzbergen) Spitzbergen bzw. Svalbard ist eine norwegische Inselgruppe im Nordatlantik. Es leben rund 3.000 Menschen auf der Inselgruppe. Ab etwa 1900 wurden die Inseln wegen großer Kohlevorkommen besiedelt. Heute wird hauptsächlich Arktisforschung betrieben. Longyearbyen ist mit 1.900 Einwohnern die größte Siedlung auf Spitzbergen. Man lebt hier hauptsächlich vom Tourismus und der Polarforschung. Longyearbyen hat eine gute Infrastruktur. Sie finden hier beim Landgang dieser Mein Schiff Keuzfahrt sehr gute Hotels, charmante Restaurants, einige Einkaufsgeschäfte, eine Schule, eine Schwimmhalle, ein Kino und den Hafen. Auf Spitzbergen bewegt man sich mit Schneemobilen und Booten, da es kein ausgebautes Straßennetz zu den anderen Siedlungen gibt.
Hier sei in Erinnerung gerufen, dass sich Spitzbergen auf etwa 78 Grad nördlicher Breite befindet, was in der Antarktis der Lage inmitten des antarktischen Eisschildes entspricht und sehr deutlich illustriert, welche enorm erwärmende Wirkung der Golfstrom auf Nordeuropa hat. Die Landoberfläche Spitzbergen ist nahezu vollständig, abgesehen von schmalen Küstenbereichen, mit Permafrostböden überzogen und so wundert es umso mehr, dass sich hier Menschen angesiedelt haben und dies auch durchaus sehr erfolgreich und dauerhaft.
Die Leere und Weite der erhabenen Landschaft rund um Longyearbyen und der Blick über den Isfjord mit den imposanten Gletschern ist spektakulär. Dort oben in der menschenleeren Gegend leben viele Rentiere, Schneehühner und auch einige Eisbären.
Longyearbyen ist der Ausgangspunkt für Exkursionen ins Umland. Der Magdalenenfjord ist ein interessanter Mix aus riesigen Gletschern, erhabenen Fjordwänden und alpiner Gebirgslandschaft. Ny-Ålesund ist eine ehemalige Kohleabbausiedlung und der nördlichste Ort der Welt. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden von hier viele Polarexpeditionen gestartet. Heute ist hier eine wissenschaftliche Station für Arktisforschung stationiert. Interessant ist das kleine Museum, das über die alten Zeiten informiert.
Wandern Sie hinauf zum Bomsterdalshogda und bestaunen Sie die einzigartige Sicht über die kargen Berge und den strahlenden Himmel. Gehen Sie mit Huskys spazieren und entdecken Sie Fossilien, die mehrere Millionen Jahre alt sind. Ein einmaliges Erlebnis ist es, je nach Jahreszeit mit einem Huskyschlitten oder einer Huskykutsche zu fahren und dabei die Landschaft kennenzulernen. Wer gerne auf zwei Rädern unterwegs ist, kann die Region mit einem Fahrrad befahren. |
Akureyri (Island) Akureyri ist eine am Fjord Eyjafjördur gelegene Hafenstadt im Norden Islands. Sie hat rund 18.000 Einwohner und wurde 1602 als dänischer Handelsposten gegründet. Akureyri, die Stadt am Ende der Welt, liegt nur rund 50 Km vom Nördlichen Polarkreis entfernt. Sie ist auf dieser Island Kreuzfahrt mit ihrer Mein Schiff das Tor zu aufregenden Naturphänomenen.
Weit in die Tiefe stürzende Wasserfälle, mächtige Erdspalten, glühendheiße Lava und haushohe Springquellen (Geysire) werden Sie hier begrüßen. Aber auch unberührte Landstriche, kahle Mondlandschaften, riesige Eisgletscher und das Ewige Eis lässt die Besucher in die unvergleichliche Landschaft und das maritim-polare Klima von Island eintauchen. Eine Gegend voll eisiger Natur und menschlicher Wärme, abwechslungsreich und lebendig, traditionsbewusst und weltoffen, das ist Island.
Akureyri hat eine malerische kleine Altstadt, viele interessante Geschäfte und charmante Restaurants. Die Eiskathedrale (Joachimskirche, 1940) mit ihren großen Türmen ist der Stolz der Stadt. In den wunderschönen Kirchenfenstern sind Szenen der isländischen Religionsgeschichte zu sehen. Das Haus des Kinderautors Jón Sveinsson (1857-1944) ist heute ein Museum mit typisch isländischen Möbeln des 19. Jh. Das Kunstmuseum beherbergt eine moderne Kunstsammlung und das Heimatmuseum zeigt Exponate zur Stadtgeschichte. Im Naturkundemuseum finden sie eine große Sammlung an landestypischen Pflanzen und Tieren.
Der Botanische Garten liegt idyllisch über dem Fjord Eyjafjördur südwestlich von Akureyri. Es werden Pflanzen der nördlichen Breitengrade gezeigt. Sehr gerne wird von Akureyri ein Ausflug in das nahegelegene Dorf Dalsmynn mit seinem Laufas-Folkloremuseum unternommen (1866), wo ein aus Torf erbautes Haus landestypische Haushaltsgegenstände und Möbelstücke des 19. Jh. zeigt.
Godafoss, der tosende Wasserfall der Götter, ist ein sehr interessantes Naturspektakel. Seinen Namen hat er erhalten, als im Jahre 1000 der Gesetzessprecher Thorgeir die Abbilder seiner isländischen Götter in den Wasserfall warf, um damit den Übertritt seines Volkes zum Christentum zu symbolisieren.
Besonders schön ist es die Umgebung bei einer Fahrradtour zu erkunden. Verschiedene Wege durch die Stadt und Landschaft versprechen ereignisreiche Erlebnisse. Außerdem gibt es zahlreiche Orte, an denen Sie Vögel beobachten können. Begeben Sie sich zu Fuß in die Natur und verstecken Sie sich in einem kleinen Beobachtungshäuschen, sodass Sie die Vögel, ohne sie zu stören, beobachten können. |
Isafjördur (Island) Das im Nordwesten Islands auf der Halbinsel Westfirðir am Skutulsfjord gelegene Hafenstädtchen Isafjördur zählt knapp 3.000 Einwohner und steht auf einer im Laufe der Jahrzehnte stetig durch Aufschüttungen vergrößerten Landzunge, welche in ihrem rückwärtigen Teil einen sicheren Hafen für die hier anlandenen Fischerboote bietet. Für große Kreuzfahrtschiffe reicht die Wassertiefe und die Länge der Kaianlage nicht, sodass diese vor der Küste ankern, dort dann auf Reede liegen und ihre Passagiere mit Tenderbooten an Land bringen.
Isafjördur wird auf beiden Seiten des Fjords von hoch aufragenden Bergen eingerahmt, zeigt seinen Besuchern eine Reihe historischer Holzhäuser und ein kleines Fischereimuseum. Die von hier angebotenen Landausflüge sind sehr vielfältig, führen zu Botanischen Gärten und zur Vogelbeobachtung, zeigen das entbehrungreiche Leben der Fischer oder geben im historischen Wikingerdorf einen umfassenden Einblick in Bräuche und Alltag der hier einst siedelnden Wikinger.
Sie laden ein zur Entdeckung der isländischen Küche oder zeigen die Naturschönheiten der fast menschenleeren Halbinsel Westfirðir, die mit schroffen Bergen, mächtigen Wasserfällen und tief eingeschnittenen Fjorden aufwartet. Ein packendes Erlebnis ist eine Bootsfahrt hinaus auf den Ozean zur Beobachtung von Walen, Delinen und Seerobben. Sportliche Reisegäste können die Region mit dem Fahrrad, Kajak oder im Sattel eines E-Bike erkunden. |
Reykjavik (Island) Ihr Kreuzfahrtschiff wird nun in den Hafen der isländischen Hauptstadt Reykjavik einlaufen. Die Insel Island sitzt auf dem mittelatlantischen Rücken, einer Zone großer seismischer und vulkanischer Aktivität, was sich in den zahlreichen Geysiren, Vulkanen und heißen Quellen der Insel zeigt, die Sie in Island bestaunen können. Die anderen prägenden Landschaftelemente sind die mächtigen Wasserfälle und die Gletscher dieser extrem dünn besiedelten Insel im Nordatlantik.
Reykjavik ist die Hauptstadt Islands und liegt im Südwesten auf der Halbinsel Reykjanes, dem aktiven Vulkangebiet Islands. Reykjavik hat rund 118.000 Einwohner und ist die nördlichste europäische Hauptstadt. Island ist berühmt für seine spektakulären Naturschauspiele. Typische Naturereignisse sind aus der Erde zischender Wasserdampf, mächtige Geysire, heiße Quellen, haushohe Fontänen brodelnder Schlammlöcher, große Wasserfällen, mächtige Vulkankrater und dampfende Erdspalten.
Nehmen Sie sich ein wenig Zeit für die aufgeschlossene und moderne Hauptstadt Reykjavik. Von der Turmplattform der modernen Hallgrimskirche, dem Wahrzeichen der Stadt, haben Sie einen schönen Rundumblick. Ein Spaziergang durch das historische Zentrum führt Sie zum geschichtsträchtigen Höfdi-Haus, wo sich 1986 Gorbatschow und Reagan zu Abrüstungsverhandlungen getroffen haben und dann weiter in die Einkaufsstraße Laugavegur mit ihren eleganten Geschäften. Besonders auffallend präsentiert sich Perlan, eine große gläserne Kuppel, unter der sich der riesige Heißwasserspeicher von Reykjavik samt einem Palmenwintergarten und einem Restaurant befindet.
Geschichtsliebhaber, die sich auf die Spuren der isländischen Vergangenheit begeben möchten, finden im Nationalmuseum viele wertvolle Kunstwerke und Kunstobjekte der isländischen Kultur sowie eine Präsentation der Geschichte Islands.
Östlich der Stadt finden sie unzählige heiße Quellen, brodelnde Schlammlöcher und Geysire. Die Springquelle Strokkur stößt hier im Minutentakt eine haushohe Wasserfontäne in die Luft. Auf einem Ausflug können Sie ein weiteres Naturschauspiel bewundern. Am Wasserfall Gullfoss entsteht durch unzählige, kleine Wassertropfen bei Sonnenschein oft ein farbenprächtiger Regenbogen. Auch die Landschaft von Thingvellir ist historisch hoch interessant. Einst versammelten sich im malerischen Tal die Anführer der großen Wikingerfamilien.
Im aktiven Vulkangebiet, wo die Erdwärme fühlbar ist wie eine Fußbodenheizung, trifft man auf die berühmte Blaue Lagune. Es ist ein Genuss in dem milchigen 38 Grad warmen Wasser, umgeben von Lavasteinen, ein Bad zu nehmen. Wellness pur. |
Kiel Kiel, die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, liegt an der Ostsee, zählt etwa 250.000 Einwohner und hat mit der Kieler Förde einen geschützten Naturhafen, der heute der bedeutendste Fähr- und Kreuzfahrthafen in Deutschland ist. Kiel ist eine traditionelle Schiffsbaustadt, wodurch sie stark mit den Bereichen Segeln, Marine und Meeresforschung verbunden ist. Viele Kreuzfahrtreedereien nutzen Kiel regelmäßig als Ausgangspunkt für Kreuzfahrten auf der Ostsee und nach Norwegen. So starten auch viele Mein Schiff Kreuzfahrten regelmäßig vom hiesigen Hafen.
Kiel ist eine bekannte Universitätsstadt und das wichtigste Zentrum für Wirtschaft und Kultur in Schleswig-Holstein. Für seine Bewohner bietet Kiel eine große Kulturszene mit Schauspiel- und Opernbühnen, Konzertsälen, Galerien und Museen. Sehr sehenswert sind das alte Rathaus und sein Turm, der das Wahrzeichen von Kiel ist. Der Warleberger Hof aus dem Jahr 1616 ist das älteste Haus in Kiel und heute das Stadtmuseum. Besonders zu empfehlen ist ein Besuch des ältesten erhaltenen Bauwerks der hiesigen Werftindustrie, die alte Metallgießerei der Kieler Schiffswerft am östlichen Ufer der Kieler Förde. Kiel bietet seinen Besuchern auch interessante Museen, wie u. a. das Schifffahrtsmuseum mit Museumshafen und die Kunsthalle (mit antiker Sammlung). Und nicht zu vergessen den Botanischer Garten, den Sie bei einem Spaziergang genießen können.
Genauso schön ist es, über die Wasserfront-Promenade zu laufen, die Bootshäuser für Ruderer und Segler zu entdecken und das ozeanische Forschungszentrum zu besuchen, welches auch ein Außenaquarium präsentiert. In einem hübschen Café können Sie es sich gemütlich machen und dabei die Spaziergänger beobachten. Insbesondere während der berühmten Kieler Woche ist auf der Promenade viel los, denn dieses weltweit bekannte Segelevent zieht jährlich mehrere Millionen Besucher an. Geschichtlich spannend wird es bei der Erkundung eines ehemaligen U-Boots, welches Sie an einem Strand an der östlichen Seite des Laboe Fjords vorfinden. Heute können Sie das U-Boot von Innen als Museum sichten.
Von Kiel aus haben Sie auch die Gelegenheit zu schönen Ausflügen. Hamburg liegt etwa 1,5 h entfernt und verspricht eine tolle Bootsfahrt auf der Alster und eine Besichtigung der vielen historischen Gebäude. Sehr beliebt ist natürlich die Elbphilharmonie, aber auch das Weltkulturerbe die Speicherstadt. Ein ländlicher Ausflug führt Sie zum Plöner Schloss und auf die Seen in der Holsteinischen Schweiz. |